4-Dörfer-Weg
Die Idee zu dieser Wanderung stammte von unserer Hundesportfreundin Maren (Aktiv auf 4 Pfoten), da ich aufgrund der Spritpreise nicht wirklich weit anfahren wollte.
Namentlich bekannt war sie mir, allerdings habe ich sie immer aufgeschoben, da sie mir nicht so interessant erschien.
Das war ein Fehler, wie ich nun feststellen durfte.
Wir starten in Spessart und gehen den ca. 13 km langen Rundweg im Uhrzeigersinn.
So geht es zunächst in die Höhe aus dem Ort hinaus.

Der Weg ist gut ausgeschildert.
Das vorsichtshalber mit dem aufgespielten Track mitgeführte Navigationsgerät wäre also gar nicht nötig gewesen.
So folgen wir den Wanderhinweisen mit der roten 4.


Nach dem ersten Anstieg geht es oberhalb von Spessart (erstes Dorf) in Richtung Hannebach (zweites Dorf).

Wir sind fast ausschließlich auf breiten Wegen mit immer einmal unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten unterwegs.
Durch die Höhe haben wir jetzt bereits Panoramablicke.
Da stört es auch nicht, wenn es in der Ferne noch diesig ist.

Wir erreichen Hannebach (zweites Dorf), wo sich auch die Quelle des Brohlbaches befindet.
Der Brohlbach ist ein knapp 20 Kilometer langer westlicher und linker Zufluss des Rheins aus der Eifel.
Er entspringt in dem zur Gemeinde Spessart (Landkreis Ahrweiler) gehörenden Dorf Hannebach auf einer Höhe von 511 m ü. NHN.
Er fließt durch das Brohltal (…) und mündet schließlich auf einer Höhe von 52 m ü. NHN bei Brohl-Lützing in den Rhein.
Quelle: Wikipedia
Nebenbei: für Hunde sollte dennoch Flüssigkeit mitgeführt werden.

Wir queren den Ort und es geht wieder in die Höhe.

Auch neben dem Weg finden sich immer wieder interessante Fotoobjekte.

Die Weitsichten wissen zu gefallen.
Die Sonne, die Landschaft und auch die Wärme sind Balsam für die Seele.

Ein erster Blick auf den Bergfried der Burgruine Olbrück.

Wir laufen auf unser Pausenziel zu: die Panoramasicht mit zwei Relaxbänken für die 360-Grad-Weitsicht.

Erneut der Blick auf den Bergfried der Burg Olbrück.
Die Burg steht in der Osteifel auf dem etwa 460 Meter hohen Phonolithkegel des Burgbergs, der sich westlich von Hain, südwestlich Niederdürenbach und südsüdöstlich von Holzwiesen erhebt.
Auf dem Berg liegt das Naturschutzgebiet Olbrück, das am 13. Januar 1986 ausgewiesen wurde.
Die Bergkuppe, auf der sich die Burgruine befindet, wurde schon von Kelten und Römern zur Überwachung des Brohltals genutzt.
Die mittelalterliche Wehranlage war Mittelpunkt einer zehn Dörfer umfassenden Herrschaft, die in den ältesten Urkunden als Oleburg und Holebriche erscheint.
Erst die zweite Stiftungsurkunde der Abtei von 1112, in der ein Burghardus de Oreburch Erwähnung findet, ist ein verlässlicher Hinweis auf eine Adelsfamilie, die ihren Sitz auf der Burg Olbrück hatte.
Burkhard von Olbrück stammte aus dem Geschlecht derer zu Wied, in dessen alleinigen Besitz sich Olbrück bis 1244 befand, ehe die Hauptlinie der Familie erlosch.
Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde die Anlage 1632 von schwedischen Truppen (…) eingenommen und verwüstet.
Doch schon im Januar 1633 konnten sie spanische und kurkölnische Truppen unter dem Befehl von Graf Ernst von Isenburg-Grenzau zurückerobern.
1660 teilweise eingestürzt, wurde die Burg anschließend unter Leitung des Kapuzinerpaters Bonitius aus Linz wiederhergestellt.
Quelle: Wikipedia

Nach dieser kurzen Auszeit geht es auf Wollscheid (drittes Dorf) zu.
An exponierter Stelle können wir in der Ferne etwas „blaues“ erkennen.
Es handelt sich um das Rodder Maar.



Einfach nur schön.

Ein vorletzter Blick zur Burg Olbrück und wir erreichen alsbald das genannte dritte Dorf.
Wir queren Wollscheid, gehen durch das Dorf und auf einem kleinen Stück über die Fahrstraße weiter nach Heulingshof (dem vierten Dorf).
Anders als auf dem heruntergeladenen Track führt uns der Weg von der Fahrstraße kurz nach dem Wanderparkplatz mit einem Schlenker zunächst rechts in die Höhe und anschließend nach Heulingshof zu.

Es geht durch das Dorf hindurch und wieder in die Höhe.

Noch einmal zurückgeschaut und wieder schiebt sich der Bergfried majestätisch in unseren Blick.

Alsbald geht es wieder nach Spessart hinab.

Wir erreichen nach etwa vier Stunden (geschlendert und mit Pause) wieder den Ausgangspunkt unserer Wanderung und stellen fest: er hat uns wirklich gefallen.
Videozusammenschnitt der Wanderung (4K):
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Track, Übersicht, Karte etc.: