Traumpfad Monrealer Ritterschlag – 2026
Auf den Tag genau ging es nach 13 Jahren erneut auf diesen Traumpfad bei Monreal in der Eifel.
Mit Zuwegung vom Parkplatz am Bahnhof kamen wir auf etwa 16 km Wanderung.
Er hat wieder Spaß gemacht.
Wir würden uns allerdings noch deutlich mehr Sitzgelegenheiten unterwegs wünschen. Die vorhandenen konnten an etwa anderthalb Händen abgezählt werden.

Vom kostenpflichtigen Parkplatz am Bahnhof / Stellwerk (Tagesticket 5,- €) geht es über eine Zuwegung zum eigentlichen Startpunkt der Rundwanderung im Ortskern.

Zunächst geht es durch den wirklich schönen und historischen Ortskern von Monreal hindurch.

Die ältesten erhaltenen Siedlungsspuren in Monreal stammen aus vorchristlicher Zeit. Urkundlich erstmals erwähnt wird es 1193 als „Cunisberch“ (Königsberg). Anfang des 13. Jahrhunderts weiteten die Grafen von Virneburg ihren Einflussbereich auf die kleine Siedlung aus. Der Mode der Zeit entsprechend verwendeten sie von nun an den französischen Namen „Monroial“
(= Königsberg). Später wurde daraus der heutige Name „Monreal“.
Quelle

Der Ort mit seinen beiden Burgen – der Löwen- und Philippsburg – wurde 1632 im Dreißigjährigen Krieg von schwedischen und 1689 im Pfälzer Erbfolgekrieg von französischen Truppen zerstört.
Nach dem Dreißigjährigen Krieg entstand im Ort eine bedeutende Tuchindustrie, gestützt auf die Wolle der großen Schafherden der Eifel. Viele Fachwerk- und Bruchsteinhäuser zeugen noch vom einstigen Wohlstand der Monrealer Tuchmacher.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte die Tuchherstellung wegen der starken internationalen Konkurrenz ihren Niedergang. Für den Ort war dies fatal, Monreal verarmte.
Erst in den 1930er Jahren erholte sich Monreal, als man begann, den Reiz der romantischen Eifel zu schätzen. Die imposanten Bauten der Tuchmacher bilden einen idyllischen Ortskern. Ein Zeugnis spätgotischer Steinmetzkunst findet sich auf der mittleren Elzbrücke in Monreal: das Löwendenkmal. Ab dem Ende des 15. Jahrhunderts stand es zunächst vor den Toren der großen Burg. Wegen der vier Löwen, die die Zufahrt zur Burg „bewachten“, nannte man die große Burg später auch „Löwenburg“.
Quelle

Der Rundweg – den wir im Uhrzeigersinn gehen – führt entlang des Eltzbaches an den Ortsrand und nun stetig in die Höhe.


Wir verlassen den Wald und gehen zunächst ein längeres Stück entlang der Felder weiter in die Höhe.

Alsbald bekommen wir einen ersten Blick auf die Löwenburg, die am Ende der Wanderung auf uns wartet.
Aber zunächst geht es wenig später wieder links erneut in die Höhe.

Es geht nach Überquerung einer Fahrstraße in grobe Richtung Cochem an der Mosel wieder in den Wald hinein.
Und da wir recht hoch sind, geht es natürlich auch wieder hinab.


Wir erreichen eine weitere Fahrtstraße, wechseln die Straßenseite und werden über einen Grat wieder Richtung Monreal geleitet, wo wir den Bach überqueren und am Sportplatz auskommen.

Würden wir anschließend nach rechts gehen, kämen wir wieder an den Parkplatz.
Aber unser Ziel liegt ja noch vor uns.
Und dies schon anstrengender.

Letztlich gelangen wir auf ein Hochplateu, von welchem wir in der Ferne beide Burgen erkennen können.
Insbesondere die Löwenburg.



Doch zuvor geht es wieder auf schmalerem Pfad oberhalb von Monreal entlang.


Aika gefällt es auch.

Die „Mädels“ gehen noch hinauf zur Löwenburg.



Anschließend geht es wieder hinab zum eigentlichen Startpunkt der Rundwanderung und über die Zuwegung zurück zum Parkplatz.
Bilder der Wanderung vom 03.10.2013 mit Balou:











