Traumpfad Booser Doppelmaar – 2026

Traumpfad Booser Doppelmaar – 2026

In den Wettervorhersagen wechselte die Regenvoraussage in den letzten Tagen fast 12-stündig von „ein wenig Regen“, „vormittags kein Regen“, auf „es wird den ganzen Tag schütten“.

Letzlich haben wir uns dazu entschieden, gegebenenfalls halt nass zu werden.

Um es vorweg zu nehmen. Wir hatten tatsächlich Glück. Anfangs und am Ende der Wanderung nieselte es leicht. Zwischendurch blieb es trocken.

Vom Wanderparkplatz aus führt ein schmalerer Pfad auf die Rundstrecke selbst.
So eröffnet sich direkt zu Beginn der kurzweiligen Wanderung ein Blick auf das Doppelmaar, welches wir gegen Ende der Runde wieder erreichen werden.

Bei Sonnenschein natürlich schöner.

Im Bereich der Lavabombe findet sich sogar noch Schnee – wenn auch sehr nasser.
Der Booser Aussichtsturm ist übrigens dauerhaft gesperrt.

Die Hunde haben auf jeden Fall Spaß.

Passendes – wasserdichtes – Schuhwerk war natürlich Pflicht an diesem Tag.

Es geht nunmehr hinab in das Nitztal.

In der Ferne: die Nürburg.

Kurz vor Ende der Rundwanderung erreichen wir erneut das Doppelmaar.

Das Booser Doppelmaar besteht aus zwei verlandeten Maaren, die sich heute als flache Mulden im Gelände abbilden.
Die beiden Maare bildeten sich vor 10.150 bis 14.160 Jahren und gehören zum quartären Vulkanfeld der Vulkaneifel.
Die beiden Maare bilden große, von Tuffwällen umgebene kreisrunde Kessel, die auf einer Westsüdwest-Ostnordost verlaufenden Linie liegen und so dem variszischen Streichen des Untergrunds folgen.

Das westsüdwestliche Maar hat einen Durchmesser von etwa 700 m und ist zwischen 30 und 60 m tief, das ostnordöstliche ist zwischen 650 und 700 m groß und besitzt eine Tiefe von 50 bis 87 m.
Die beiden Mulden sind sehr feucht, so dass es immer noch Stellen gibt, die dauerhaft eine Wasseroberfläche haben.
Die Wasserflächen wurden früher als Fischweiher genutzt, die jedoch später verlandeten und als Wiesen und Äcker dienten.
Heute befindet sich im westsüdwestlichen Maar wieder ein Fischweiher, der Booser Weiher.
In der Umgebung der Maare finden sich Tuffgruben, in denen die beim Ausbruch der Maare entstanden vulkanischen Tuffe abgebaut wurden.
Quelle: Wikipedia

Es geht um das Doppelmaar herum und alsbald sind wir wieder am Startpunkt angelangt.

Bilder von früheren Wanderungen:

2013 – mit Draga und Balou im Gegenuhrzeigersinn (Turm damals noch begehbar):

2018 – mit Jilly und Odin im Uhrzeigersinn (Turm nicht mehr begehbar):

Videozusammenschnitt (4K):

Track, Karte und Übersicht:

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