Traumpfad Schwalberstieg – 2026
Auch an diesem Tag ging es auf den Traumpfad Schwalberstieg.
Ähnlich wie bei den letzten Traumpfadwanderungen entweder zum ersten, zum zweiten oder zum dritten Mal.
Auch dieses Mal lag der Startpunkt an der Linkemühle und wir stiegen im Uhrzeigersinn in diese Rundstrecke ein.

Immer wieder schön: die Pfade, welche uns abwechslungsreich bis zum Schwalberhof hinaufführten.



Erneut mit den Vierbeinern der Wanderbegleitungen unterwegs.


Alsbald lag dann der Schwalberhof vor uns.

Nach dem bisherigen Wegstück durch den Wald lichtete sich für einen kurzen Abschnitt der Wald und wir konnten in die Ferne schauen, bevor es wieder in den Wald hineinging.


Nach Querung einer Furt über den Aspeler Bach ging es wieder kontinuierlich in die Höhe.
Auch hier lichtete sich dann irgendwann der Wald und wir befanden uns auf einem Plateau und genossen die Weitsichten.

Das nächste Ziel – und gleichzeitig die Vesperpause – machten wir an der Röder-Kapelle.

Die traurige Geschichte der kleinen Kapelle auf der Moselhöhe wird auf einer Tafel neben dem Eingang erläutert: „Erbaut im Jahr 1912 als Vermächtnis eines Niederfeller Bauern, der sich aus einer Notlage umgebracht hat. Die Kapelle ist ein Zeugnis der Volksfrömmigkeit und steht unter Denkmalschutz.“
Im Inneren der in der Regel verschlossenen Kapelle steht auf einer Altarnische eine Madonnenfigur mit Christuskind auf dem Arm.
Quelle: KuLaDig
Wenig später ging es dann weiter, wobei wir an einer Stelle zunächst falsch abgebogen waren.

Wieder auf dem richtigen Wag trafen wir anschließend auf den Aussichtspunkt an der Hitzlay, von wo aus sich ein wunderbarer Blick in das Moseltal bot.


Der Begriff Lay (auch Lei) bezeichnet hauptsächlich einen Schieferfelsen.
Insbesondere an der Mosel, aber auch im Ahrtal sind solche Lay“en“ zu finden.
Unser nächstes Ziel war dann auch in relativ greifbarer Nähe: die Mönch-Felix-Hütte.



Felix, ein Mönch aus dem Morgenland, kam nach 40-jähriger Pilgerschaft im Jahre 70 n. Chr. in diese Gegend. Dort, wo er sich erschöpft niedergelassen hatte, steht heute die Mönch-Felix-Hütte.
Nur die Sage leitet (Nieder)-Fell von Felix ab, der als Wandermönch aus dem Morgenland vor 1900 Jahren hierher gekommen sei, in einer Hütte über dem Dorf gewohnt und im heute noch „Münichsberg“ genannten Hang den ersten Wein angebaut habe.
Quelle: Niederfell

Anschließend ging es wieder auf einem Pfad hinab an die Linkemühle, wo wir die Wanderung beendeten.
Bilder von früheren Wanderungen:
2013 mit dem Dobermannrüden Balou:









2022 ohne Hunde










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Track und Weiteres: