Traumpfad Wanderather – Januar 2026
Erneut ging es auf den Traumpfad Wanderather in Hundebegleitung.
Wie bei den letzten Traumpfadwanderungen auch, war es für einige die erste Wanderung, die zweite oder bereits die dritte Wanderung auf diesem „angenehmen“ Rundwanderweg.
Wir beschließen den Einstieg in die Wanderung am Parkplatz an der Wallfahrtskapelle St. Jost zu wählen und den Rundweg im Uhrzeigersinn zu begehen.

So geht es zunächst zur Kapelle selbst, um einen kurzen Blick hierein zu werfen.

Es ist übrigens wirklich sehr nebelig auf der Wanderung – bei etwa 0 Grad Celsius zu Beginn.
Die Wallfahrtskapelle St. Jost in … wurde um 1400 errichtet.
Sie steht im Ortsteil St. Jost im Nitztal.
Die dem heiligen Jodokus (kurz „Jost“) geweihte Wallfahrtskapelle ist eine spätgotische Kapelle mit barockem Altar.
Erbaut wurde sie vom Grafen Philipp von Virneburg; ein Schlussstein im Gewölbe der Kapelle zeigt das Wappen des Grafen.
Erstmals urkundlich erwähnt ist die Kapelle im Jahr 1436 in einer Grenzbeschreibung.
St. Jost ist seit Jahrhunderten Ziel von Wallfahrten …

Übrigens: die Wegebeschilderung zum Traumpfad ist lobenswert.


Was besonders – und immer wieder – gefällt: wechselnde Böden, wechselnde Sichten.
Ok. Bei unserer Nebelwanderung nicht wirklich, aber das wussten wir vorher und hat auch nicht gestört.
Im Gegenteil: es war eher eine „mystische“ Wanderung.

Zugegeben: das Bild zuvor ist stark bearbeitet.
Eigentlich war es eher „grau in grau“.



Die Hunde hatten auf jeden Fall auch viel Spaß.


Ja. Heute konnten die Weitsichten nicht „mitgenommen“ werden.
Es hat jedoch keinen gestört.

Irgendwann erreichen wir den Ort Wanderath, gehen kurz durch einen kleinen Teil hindurch und letztlich wieder auf Wiesenwegen weiter.

Es klart langsam auf. Die Sonne gibt sich Mühe.
So erkennen wir auch den vor uns liegenden Ort Welschenbach voraus.
Auch hier geht es kurz in den Ort hinein und wenig später wieder in den Wald hinaus.

Unser nächstes Ziel ist die Wacholder- und Ginsterheide.

An exponierter Stelle findet sich dann auch eine so genannte Relaxbank.
Ok. Für drei Personen ein wenig klein. Geht aber.
Übrigens etwa 100 Meter weiter findet sich eine „neue“ kleine Schutzhütte.
Die kannte ich von den vorherigen Wanderungen noch nicht.

Es geht nun weiter den Berg hinab, wobei wir linkerhand den Ort Acht wahrnehmen können.


So langsam werden die Hunde auch müde.
Fairerweise muss man natürlich hinzufügen, dass sie die Strecke vermutlich zwei Mal gelaufen sein dürften. Vor und zurück zur Frauchen …
Wir passieren den Andachtsplatz „Schwarze Madonna“.
Da sich hier eine Wandergruppe aufhielt, gibt es daher keine Bilder.

Kurz vor Erreichen der Kapelle St. Jost wird der Brunnen genutzt – so wie die vielen Bäche unterwegs auch.
Trotz des vielen Nebels hat der Weg auch dieses Mal wieder gefallen.
Für mich ist es ein „entschleunigter Rundweg“ und macht daher besonders Spaß und tut gut.
Videozusammenschnitt (4K):
Bilder von früheren Wanderungen:
2013 – mit dem Rüden Balou und der Hündin Draga – Gegenuhrzeigersinn:







2022 – mit dem Rüden Odin – Uhrzeigersinn:







Videozusammenschnitt der Wanderung aus 2022 (FullHD):
Offizieller Track (Startpunkt Wanderath):