Ahrschleife „Auf Wolfsgraben“
Den letzten Urlaubstag sollte es auf eine kürzere Runde an die Ahr gehen.
So lag es nahe, die neue Ahrschleife „Auf Wolfsgraben“ nachzuwandern, die mit 6,5 km Gesamtlänge angegeben war.
Wurde doch zudem mit „legendären Pfaden und sagenhaften Ausblicken“ hierfür geworben.
Um es vorweg zu nehmen: völlig übertrieben.
Wir starten auf dem größeren Parkplatz in Pützfeld, der passenderweise „An den Märkten“ heißt.
Gut, dass ich vorher den Track heruntergeladen habe und somit auf dem Navigationsgerät schauen kann, wo es denn nun entlang geht.
Ein Aufkleber auf einer Straßenbeleuchtung am Rand des Parkplatzes ist nicht so wirklich hilfreich.
Fairerweise ist aber ebenso zu erwähnen, dass die Beschilderung ansonsten gelungen ist.
So geht es über den Parkplatz nunmehr in die Höhe zur Steinerbergstraße.

Es geht ein Stück durch den Ort hindurch und alsbald verlassen wir selbigen.
Eine erste Sicht in Richtung Kreuzberg macht Lust auf mehr.

Es geht kontinuierlich aufwärts. Auch in Schleifen.
Durch den Baumbestand kann zwar immer wieder ein Blick in Richtung Kreuzberg geworfen werden, allerdings gibt es keine „schöne Aussicht“.
So geht es etwa 2,3 km nur durch den Wald in die Höhe.
Breite Wege.


Die neuen Wegeschilder gefallen auch hier.

Nach etwa 2,2 km Waldgang erreichen wir einen Abzweig.
Während die Ahrschleife „Steinerberg“ aus unserer Sicht nach links abzweigt, führt die Ahrschleife „Auf Wolfsgraben“ rechts weiter – auf breitem Weg.
Wenigstens hier haben wir stellenweise ein wenig „Aussicht“ linkerhand …

… bevor es wieder in den Wald hineingeht. Dieses Mal abwärts.

Wir laufen letztlich auf eine größere Wegekreuzung zu.
In der Ferne erhebt sich ein Funkmast auf einem der Hügel.

Zwischen unserem Standpunkt und dem Funkmasten liegt die Kesselinger Straße, welche von Ahrbrück in grobe Richtung Ramersbach führt.

Wir gehen rechts und erkennen nunmehr linkerhand die Sylvesterhütte.
Die Wegehinweise führen uns direkt auf diese zu.
Dann verpassen wir allerdings die frühere Gedänkstätte der Hexenverfolgung.
Insofern bietet es sich an, tatsächlich an dieser Stelle dem Track zu folgen.
Ansonsten biegt man schon vorher ab.

Von der Hütte aus werfen wir einen schnellen Blick hinab auf Pützfeld.

Erst jetzt enden – nach etwa 4 km Wanderung bislang – die breiten Waldwege und es geht auf schmalerem Pfad weiter.
Dieser führt uns letztlich hinab nach Ahrbrück mit einer Wegstrecke von etwa 1,1 km.

Dies ist – unserer Meinung nach – überhaupt das interessanteste Wegstück der gesamten Wanderstrecke.
Von legendär zu sprechen ? …



Wenigstens findet sich ein Ausblick in grobe Richtung Brück bzw. Hönningen in der Ferne.

Interessant wird es noch einmal kurz, als uns drei muntere Frischlinge auf dem Pfad entgegenkommen.
Ok. Der März gilt auch als Hauptwurfzeit.
Die Bache selbst ist nicht zu sehen, noch zu hören. Auch ist kein „Maggi-Geruch“ (u. a. Pyrazine) in der Luft, wie er hauptsächlich von Ebern verströmt wird.
Letztlich werden wir von den Frischlingen wahrgenommen und sie gehen gemütlich in den Wald hinein.
Entsprechend gewarnt geht es für uns weiter hinab bis zur Kapelle in Brück.

Ich bin auf dem Wegstück zwischen Kapelle und Hexenstein schon ein paar Mal unterwegs gewesen.
Er ist – bei Nässe – immer wieder rutschig. Auch mit entsprechendem Schuhwerk.
An der Kapelle geht es hinunter in den Ort und rechterhand entsprechend weiter in Richtung Endhaltestelle der wieder hergerichteten Bahnstrecke zwischen Remagen und Ahrbück.

Noch ein kurzes Wegstück und wir gelangen wieder an den Parkplatz.
Videozusammenschnitt (4k, YouTube):
Bilder einer der früheren Wanderung (2014, mit den Dobermännern Balou und Draga) in diesem Bereich:








Track: