Ahrbrück – Rundweg 6 [2026]
Nunmehr zum vierten Mal ging es auf eine Rundwanderung auf den regionalen Wanderweg „Ahrbrück 6“.
Im Gegensatz zur neuen Ahrschleife „Auf Wolfsgraben“ bietet dieser Rundweg tatsächlich schöne Weitsichten – und dann sogar nicht die selben.
Wie gehabt starten wir in Pützfeld am dortigen „Einkaufszentrum“ (An den Märkten) und gehen – wie gehabt – diesen Rundweg im Gegenuhrzeigersinn entlang.

Nach Querung der neu aufgebauten Strecke der Ahrtalbahn und hernach der Ahr selbst, geht es – wenn man möchte – auf einem schmaleren Weg hinauf zur Kapelle bei Pützfeld.
Die Katholische Wallfahrtskapelle St. Maria ist ein frühbarockes Gotteshaus mit vollständig erhaltener Inneneinrichtung aus der Zeit der Erbauung.
Sie befindet sich oberhalb der Ahr am Felshang der Biebelsley im Ortsteil Pützfeld.
Die Marienkapelle geht auf eine private Stiftung des Werner Dietrich Freiherr von Friemersdorf zu Pützfeld und seiner Ehefrau Maria Magdalena Scheiffardt von Merode zu Allner im Jahre 1681 zurück.
Etwa zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde aus der privaten Burgkapelle, wie sie damals hieß, eine öffentliche Wallfahrtskapelle.
Vermutlich um 1715 fand hier die erste Wallfahrt von Hönningen aus statt.
Sicher bezeugt ist dagegen die von Kesseling ausgehende Wallfahrt im Jahre 1737.
Eigentliches Wallfahrtsziel war damals wie heute die Madonna mit Kind auf dem linken Seitenaltar.
Seit 1947 ist die Wallfahrtskapelle Eigentum der Zivilgemeinde Ahrbrück.
Quelle: Wikipedia

Wir gehen wieder hinab und treffen wieder auf den Hauptweg.
Parallel zu den Bahngleisen gehen wir jetzt in Richtung Kreuzberg.

Nach kurzer Zeit sehen wir rechts von uns Gleise im Wald auftauchen – insgesamt drei Fahrstreifen.
Sie sind schon lange nicht mehr in Betrieb. Der Wald hat sich diesen Bereich zurückgeholt.
Es handelt sich um das ehemalige Bahnbetriebswerk Kreuzberg.
Das Bahnbetriebswerk (Bw) entstand um 1918 in Kreuzberg, weil hier eine ausreichend große Fläche im sonst engen Ahrtal zur Verfügung stand.
Im Rahmen der Militärstrategie war die Ahrtalbahn von Remagen bis Dümpelfeld zweigleisig ausgebaut und über Hillesheim in Gerolstein und Lissendorf (später zweigleisig) an die Eifelhauptbahn angebunden.
Nach vierjähriger Bauzeit wurde die Strecke am 1. Juli 1912 eröffnet.
Mit dem Bau der zweigleisigen Ruhr-Mosel-Entlastungsstrecke, die von Holzheim (b. Neuss) über Liblar und Rheinbach beim Abzw Rech in die Untere Ahrtalbahn einmünden sollte, wurde es als eines der großen Bahnbetriebswerk in der Eifel errichtet. Es hatte zeitweise über 100 Mitarbeiter.
Quelle: Wikipedia

Alsbald geht es links in den Wald hinauf und es wird etwas anstrengender.

Der Weg macht dies aber mit schönen Weitsichten und abwechslungsreicheren Wegen wieder wett.

Sei es durch Blicke in Richtung der Burgruine Are (hier herangezoomt) …

… sei es durch Blicke hinab auf die Ahr und in die Ferne (hier Blick zurück) …

… oder durch die Aussichtsplattform etwa über und in Höhe der Kapelle.
Es geht weiter hinauf durch den Wald und vorbei an einem einsam gelegenen Haus, bis es alsbald abwärts geht.


Auf dem Weg hinab eröffnet sich eine Sicht auf Augenhöhe auf den Ort Lind (Ahr).
So hoch sind wir im Laufe der Wanderung schon gekommen.

In Kehren geht es jetzt hinab – jedoch nicht ohne noch einmal eine weitere Weitsicht geboten zu bekommen.

An der „Secheckhütte“ blicken wir hinab auf Ahrbrück und in das Kesselinger Tal hinein.


Wir erreichen letztlich die Fahrstraße zwischen Ahrbrück und Lind.
Ein schmalerer Pfad ist leider fast zugewachsen, noch aber begehbar.
So oder so führt er uns an die Fahrstrecke heran, zum Glück nur weiter tiefer.
Es geht nunmehr die Straße – ohne Bürgersteig – hinab an die Ahr, dort über die Brücke und entlang der wiederhergestellten Ahrtalbahnstrecke wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Aufgrund der Gegebenheiten ist das letzte Wegstück anders nicht zu bewerkstelligen.
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Bleibt zu hoffen, dass der gesamte Rundweg weiterhin enthalten bleibt.
Dafür ist er einfach zu schön!
Bilder von früheren Wanderungen auf diesem Rundweg:
2014 – mit dem Dobermann Balou








2018 – mit den Dobermännern Jilly und Odin










2022 – nach der Flut und ohne Hunde (ohne verkleinerte Bilder)
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Videozusammenschnitt (4K):
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Track, Übersicht, Karte etc.: