AhrSchleife Köhlerweg
Mit etwas gemischten Gefühlen ging es auf eine weitere „neue“ AhrSchleife: den Köhlerweg.
Die bisher erwanderten hatten uns überhaupt nicht begeistern können.
Wir starten unsere Wanderung am Gemeindehaus in Antweiler und gehen hier ein kurzes Stück bis zum Rundweg.
Im Nachhinein eine gute Entscheidung, da wir die Steigungen bis nach Aremberg so direkt zu Beginn unserer Wanderung vor uns haben.
Dadurch verzichten wir auch bewußt auf den Abschnitt bei Müsch selbst, da sich hier – im Originalweg- der Start und das Ende gleichen.
Dank der guten Wegekennzeichnung lässt sich der Weg auch ohne Navigationsunterstützung bewerkstelligen.

Wir gehen – wie vorgeschlagen – den Rundweg im Gegenuhrzeigersinn, so dass uns der Weg zunächst nach Aremberg führen wird.


In Aremberg angelangt gehen wir eine Zusatzschleife hinauf zur Burg Aremberg.
Zwar ist unterwegs ein Hinweisschild auf die Entfernung zur Burg zu sehen, allerdings kein wirklicher Hinweis, wo man dann entlanggehen sollte.
Für Ortsunkundige daher sehr suboptimal gelöst.
Da die weiblichen Wanderbegleiter noch nicht dort waren, wurde die Zusatzschleife gerne unter die Sohlen gebracht.


Die Burg Aremberg ist die Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg auf dem gleichnamigen Aremberg.
1166 wird sie zum ersten Mal erwähnt.
Im 12. Jahrhundert wurde auf dem Berg eine Burg errichtet, da diese Lage strategisch günstig war.
Ab 1564 wurde die Burg grundlegend erneuert und ausgebaut.
1642 erfolgte eine Belagerung durch hessische Truppen.
Die Einnahme der Fortifikation konnte durch den Entsatz von spanischen Truppen verhindert werden.
Der Herzog entließ im Jahre 1679 nach dem Frieden von Nijmegen seine Garnisonstruppen, was sich als fatal erwies.
Drei Jahre später wurde die Burg, nun nahezu schutzlos, von französischen Truppen eingenommen.
Um 1720 wird die Anlage neu errichtet und zum Schloss umgebaut.
Im Jahre 1803 schließlich kaufte Jean Gaspard Villmart das „Schloß auf dem Aremberg“ und ließ es 1809 abbrechen.
Aus allen Bauperioden sind Reste erhalten, so der Burggraben mit Mauer, Bastionen der Festung sowie zwölf Linden aus dem ehemaligen Schlossgarten.
Quelle: Wikipedia

Es geht nun wieder hinab in den Ort selbst und von hier weiter in Richtung Müsch.




Das Wetter passt an diesem Tag.
Auch gefällt die Wanderung aufgrund der Weitsichten, der wechselnden Untergründe und einigem mehr.


Wir erreichen letztlich den Zuweg nach Müsch.
Da wir jedoch in Aremberg geparkt haben, brauchen wir nicht in den Ort hinein und gehen zu der XXL-Bank am Waldrand.


Nunmehr geht es weiter und zurück nach Antweiler.

An dem Tag passte einfach alles.
…..
Bilder einer ähnlichen Wanderung 2015 – mit dem Dobermann Balou:





…..
Videozusammenschnitt (4K, YouTube):
…..
Track, Karte, Übersicht zu dieser Tour:
…..
Track, Karte, Übersicht zur Originaltour: