Traumschleife Masdascher Burgherrenweg – reloaded
Vor 13 Jahren fand die erste Wanderung auf der Traumschleife Masdascher Burgherrenweg statt – seinerzeit noch mit dem Dobermannrüden Balou und der Dobermannhündin Draga.
Zeit für eine Wiederholung auf dieser wirklich schönen und kurzweiligen Rundwanderstrecke mit Start in Mastershausen.
Dieses Mal mit der „Malinette“ Aica.
Und erneut hat diese Traumschleife begeistern können.

Die Wegekennzeichnung ist hervorragend; innerhalb kürzester Strecke direkt ein Wiederholungskennzeichen.
Auch die bei unserer Wiederholungswanderung kurzfristige Umleitung war perfekt beschildert.
Nachfolgend finden sich unter den aktuellen Bildern auch Bilder vom annähernd gleichen Standort von der Wanderung aus 2013.

Wir starten auf dem größeren Parkplatz an der Freizeitanlage etwas ausserhalb von Mastershausen und sind bei unserem Start um 10:00 Uhr noch die ersten Wanderer.
Schön: das Piratenschiff ist immer noch vorhanden.


Besonders schön: auch nach mehr als 13 Jahren wird er weiterhin sehr gut in Schuss gehalten.

Es wird nicht langweilig unterwegs. Mal geht es auf freier Fläche und mal durch den Wald.




Wir haben insbesondere auch wirklich Glück mit dem Wetter gehabt.

Immer wieder führen auch Holzbrücken über die Bäche.




Ebenso sehr erfreulich: so viele Sitz- / Rastmöglichkeiten hatten wir schon lange nicht mehr bei unseren Wanderungen.
Einfach perfekt.


Auch das Auge bekommt immer wieder etwas Neues geboten.
Alsbald erreichen wir die Burgruine Balduinseck.


Die Burg Balduinseck, auch Baldeneck genannt, ist die Ruine einer Höhenburg im Hunsrück.
Erzbischof Balduin von Trier erwarb 1325 auf dem Gebiet der Ritter Richard und Wirich von Buch das Recht, einen Burgfrieden abzugrenzen und darauf eine Burg zu errichten.
Diese Anlage, die mit Unterbrechungen im Jahr 1331 fertiggestellt wurde, richtete sich in erster Linie gegen die Burg Kastellaun der Grafschaft Sponheim.
Die auf einem schmalen Felssporn gebaute Burg diente als Amtssitz des gleichnamigen Trierer Verwaltungsbezirkes.
Als dieser im 16. Jahrhundert nach Zell verlegt wurde, wurde die Burg weitgehend bedeutungslos.
Besitzer bzw. Verwalter wechselten oft, denn im Grunde blieb Balduinseck immer ein Bestandteil des Trierer Kurstaates.
1675 wurde das Amtshaus verpachtet.
Im Jahr 1711 wurde das Schloss als verwahrlost und 1780 als verfallen bezeichnet.
Durch Kriege scheint keine Zerstörung stattgefunden zu haben.
Quelle: Wikipedia
Anders als bei der ersten Wanderung 2013 gehen wir dieses Mal die metallenen Treppenstufen hinauf und betreten das Plateau der frei zugänglichen Burgruine.

Mit dabei in vorderster Front: Burgfrollein Aica.

Nach dem Abstecher geht es wieder hinab und auf schmalem Pfad parallel zur Fahrtstraße entlang – werden wir später doch unter ihr auf die andere Seite gelangen.




Wir haben einfach nur Spaß.
An einem weiteren Rastplatz ist eine Neuerung zu finden: der „Erdbunker“ für Getränke gegen einen Obulus,

Auch die Weitsichten haben es uns wieder angetan.

Zuvor hatten wir als Hinweis erfahren, dass ein Teilstück aus gefahrenabwehrenden Gründen (dringend nötige Baumfällarbeiten zur Sicherung) gesperrt ist, aber eine Umleitung ausgeschildert ist.
Irgendwie wurde ich aufgrund der Feldbezeichnungen hierzu nicht sicher, wo dies sein könnte.
Letztlich befand sich das gesperrte Wegstück kurz nach dem Bild zuvor.
Es ging im Grunde genommen auf dem asphaltierten Wegstück weiter hinunter, wo wir wieder auf das reguläre Wegstück angelangten.

Nach etwas mehr als der Hälfte der Wanderung machen wir an einer „Höhle“ eine Rast.


Das war auch eine gute Idee: anschließend geht es steiler auf schmalem Pfad den Berg hinauf.
Irgendwann haben wir dies auch geschafft und wir laufen auf einen Ortsrand zu, gehen ein klitzekleines Stück entlang des Randes der dortigen Fahrstraße und wenig später parallel dazu auf einem Weg entlang.


Der als römischer Limes-Wachturm gestaltete Masdascher Galgenturm (ca. 12 m hoch) ist ein beliebter Aussichtspunkt im Hunsrück nahe Mastershausen und bietet bei gutem Wetter Panoramablicke bis in die Eifel und das Siebengebirge.


So langsam nähern wir uns wieder dem Ausgangspunkt dieser wirklich schönen, kurzweiligen und interessanten Wanderung.



…..
Videozusammenschnitt (4K, YouTube):
…..
Wegstrecke ohne Umleitung: