Zwischen Rheinbrohler Ley und Burgruine Hammerstein

Zwischen Rheinbrohler Ley und Burgruine Hammerstein

Zuletzt erst im April diesen Jahres (2026) gewandert, wollten wir diese Rundwanderung auch als Wanderelsen von der Ahr unter die Pfoten / Füße bringen.

Den Text der Wanderung von April habe ich kopiert und hier noch einmal verwendet.
Spart Zeit 🙂

Wir starten in Hammerstein selbst, wo jedoch an diesem Wochenende ein Weinfest stattfindet und entsprechend der Wanderparkplatz belegt war.
So ging es ein kurzes Stück weiter bis zum Wendehammer, da hier auch ein paar wenige Parkmöglichkeiten vorhanden sind.

So geht es zunächst über die Dorfstraße und mit Wegekennzeichnung des Rheinsteigs in den Wald hinein.
Es geht zunächst leicht in die Höhe, später mit mehreren Kehren stetig in die Höhe.

Schon eine kleine Wohltat, nachdem es nach geraumer Zeit ein klein wenig abwärts geht.

Zwischendurch einen Blick auf den Rhein in Richtung Andernach.

Der Rheinsteig wäre nicht der Rheinsteig, wenn es jetzt direkt auf die Ley zugehen würde.
Auf schmalerem Pfad geht es erst wieder ein kleines Stück hinab und wieder hinauf.

Aber bald sind wir auf der Rheinbrohler Ley angekommen.

Die Rheinbrohler Ley, auch Rheinbrohler Lay ist als Ley ein Basaltfels am Rhein bei Rheinbrohl in Rheinland-Pfalz.
Die Rheinbrohler Ley gehört als 198,5 m ü. NHN hohe Erhebung zu den bekannten Vulkanruinen im Mittelrheintal. Sie liegt im Landkreis Neuwied am der rechtsrheinischen Rheinseite zwischen Rheinbrohl und Hammerstein und ist als und Teil des Rheinsteigs von beiden Orten aus erreichbar.
Quelle: Wikipedia

Es geht nun hinab zum Ehrenmal des Infanterie-Regiments Nr. 29.

Das Ehrenmal wurde als Ersatzruhestätte für die 3540 Gefallenen des Infanterie-Regiments Nr. 29 im Ersten Weltkrieg errichtet.
Die Einweihungsfeierlichkeiten fanden am 6./7. Juli 1933 anlässlich eines Veteranentreffens statt.
Im März 1945 wurde das Ehrenmal während der schweren Artillerie-Angriffe auf Rheinbrohl stark beschädigt.
Anfang der 1950er-Jahre begannen ehemalige Regimentsangehörige aus dem Raum Bonn–Düsseldorf sowie die Gemeinde Rheinbrohl unter Mitwirkung ehemaliger 29er aus dem hiesigen Raum und des Junggesellenvereins Rheinbrohl mit der Sicherung des Gebäudes.
Zentrale Veranstaltung im Jahresablauf ist die überregionale Mahn- und Gedenkstunde für alle Opfer von Krieg, Terror und Gewalt am Volkstrauertag.
Als besonderer Friedensgruß von der Rheinbrohler Ley wird seit 1958 alljährlich zum ersten Advent ein beleuchteter Weihnachtsbaum aufgestellt. Dieser ist, wie das Ehrenmal, weithin über den Rhein sichtbar.
Quelle: Wikipedia

Wir verlassen den Rheinsteig am Ehrenmal und wenden uns dem Rheinhöhenweg zu, der uns weiter nach rechts in die Höhe bringt.

So geht es stetig in die Höhe. Die Strecke ist grundsätzlich zunächst asphaltiert, da sich weiter oben noch zwei Höfe befinden.

Am Ende des letzten Hofes sind wir dann wieder auf Waldwegen unterwegs.
Auch hier geht es immer noch in die Höhe.
Der Wald „zieht“ sich etwas.

Aber eine nette Begegnung macht dies wieder wett.
Ein Jägerehepaar aus Krefeld kümmert sich um die Hochsitze.
Wir halten ein kurzes „Kläfchen“ und bekommen leckere Äpfel geschenkt, die natürlich sofort verzehrt werden.

Letztlich haben wir auch den höchsten Punkt der Wanderung passiert und laufen auf ein Plateau zu, um hier rechts abzubiegen.

Unser nächstes Ziel ist die Burgruine Hammerstein.
Bis dahin begleiten uns aber bereits hier schon wundervolle Weitsichten.
Noch eine kurze Vesper, bevor es wieder hinab und somit in Richtung der Burgruine geht.

An der Weggabelung gelangen wir wieder auf den Rheinsteig und machen einen kurzen Abstecher nach links und dann auf schmalem Pfad hinauf zur Burgruine.

Die Anlage wurde im 10. Jahrhundert von den Konradinern im damaligen Engersgau erbaut und ist somit die wohl älteste Burg des Mittelrheintals. Sie wurde im Jahr 1002 als Reichsburg genannt.
Die Burg wurde im Herbst 1020 erfolgreich durch Kaiser Heinrich II. belagert.
Am 26. Dezember gaben die Verteidiger ausgehungert die Burg auf.
Die Burg Hammerstein verfiel danach.
Der spätere Kaiser Heinrich IV. ließ die Burg im Jahr 1071 wiederherstellen. 1

105 ließ er von hier die Reichsinsignien holen, die auf der Burg aufbewahrt wurden, als er in Ingelheim von seinem Sohn Heinrich V. abgesetzt wurde, der 1125 ebenfalls die Reichsinsignien dort verwahrte.
1632–1646 besetzten die Spanier im Dreißigjährigen Krieg die Burg.

1646–1654 verwendeten Truppen Karls IV., Herzog von Lothringen, sie als Stützpunkt für Raubzüge.
Sie wurde noch lange nach Kriegsende von ihren Besatzern gehalten.
Erst nach immensem Aufwand konnte sie von Streitkräften aus Kurtrier und Wied eingenommen werden. 1654 wurde die Burg beim Abzug der kurtrierischen Truppen von diesen geschleift.
Quelle: Wikipedia

Wir gehen wieder hinab, gelangen wieder auf den Rheinsteig und gehen den kurzen Abstecher zurück.
So geht es nun hinab in den Ort und letztlich zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zurück.

Videozusammenschnitt (4K):

Track etc.: Unsere Wanderung verlief im Uhrzeigersinn

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